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Artikel: Saftkur selber machen - unser Selbstversuch

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Saftkur selber machen - unser Selbstversuch

Ernährung

Du spielst mit dem Gedanken eine Saftkur zu machen, um die Zellerneuerung anzuregen, deine Ernährung umzustellen oder einfach, weil du Lust auf einen Reset hast? Dann hast du dir bestimmt auch schon die Frage gestellt, ob es sich lohnt, eine Saftkur zu kaufen oder ob du deine Saftkur auch selber machen kannst. In diesem Blogartikel erfährst du alles, was du wissen musst, wenn du deine Saftkur selber machen möchtest!

Das Wichtigste in Kürze

    • Saftkuren können entweder selbst gemacht oder gekauft werden.
    • Um eine Saftkur selber zu machen, brauchst du nicht nur einen hochwertigen Entsafter, sondern auch viele Rohstoffe.
    • Preis, Aufwand und mangelnde Haltbarkeit von selbst gepressten Saftkuren werden häufig unterschätzt.
    • Auch in Bezug auf die Inhaltsstoffe gibt es einiges zu beachten.

Was ist eine Saftkur?

Eine Saftkur ist eine Methode des Fastens, bei der feste Nahrung für eine festgelegte Zeit durch frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte ersetzt wird. Ziel ist es, den Körper zu entlasten, die Autophagie anzuregen und den optimalen Startschuss für eine ausgewogenere Ernährung zu legen.

Was sind die Vorteile einer Saftkur?

  • Positive Wirkung auf die Zellgesundheit: Fasten kann Blutfettwerte, Insulinsensitivität und Blutdruck verbessern. Es regt die Autophagie an – einen Mechanismus, der ausgediente Zellen recycelt und Selbstheilungskräfte aktiviert
  • Innere Klarheit: Eine Saftkur bietet eine Pause vom Alltag und hilft, die innere Stimme wieder besser zu hören. Viele Fastende berichten von erholsamer Klarheit
  • Unterstützung der Ernährungsumstellung: Nach der Saftkur kann eine gesunde Ernährung leichter integriert werden
  • Stimmungsaufhellung: Fasten führt zu einer „Fasteneuphorie“. Die Freisetzung von Serotonin, Endorphinen und Ketonkörpern steigert das Wohlbefinden

Woraus besteht eine Saftkur?

Eine typische Saftkur umfasst ca. 6 Säfte pro Tag, die aus einer Mischung aus Obst und Gemüse bestehen. Wichtig ist, dass die Säfte frisch und frei von Zusatzstoffen sind. Außerdem sollte auf ausreichend Abwechslung geachtet werden, um möglichst viele Mikronährstoffe abzudecken.

Saftkur selber machen: Dieses Zubehör brauchst du

  • Entsafter oder Slow Juicer: Dieses Gerät ist unverzichtbar, um Obst und Gemüse effizient und schonend zu entsaften. Slow Juicer erhalten mehr Nährstoffe und Enzyme, da sie mit geringer Geschwindigkeit arbeiten.
  • Flaschen oder Behälter: Zur Aufbewahrung der frisch gepressten Säfte brauchst du mehrere Behälter.
  • Küchenwaage: Für exakte Mengenangaben ist eine Küchenwaage hilfreich.

Obst und Gemüse zum Saftkur selber machen

Während einer 3-Tage-Saftkur trinkst du täglich bis zu 6 Säfte, was insgesamt bis zu 42 Säfte je nach Dauer der Kur ausmachen kann. Um deinen Fastenalltag abwechslungsreich zu gestalten, empfehlen wir, verschiedene Rezepturen auszuprobieren. Unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten liefern dir eine Vielzahl an Nährstoffen, die dein Ernährungsprofil ergänzen und dich mit natürlichen Vitaminen versorgen.

Beispiele für nährstoffreiche Zutaten:

  • Spinat: Reich an B-Vitaminen und Vitamin C.

  • Bananen: Gute Quellen für Magnesium und Kalium.

  • Rote Beete und Sellerie: Enthalten neben Kalium auch Eisen.

  • Äpfel: Ihr Biotin unterstützt den Stoffwechsel und reguliert epigenetisch die Genfunktion.

  • Orangen: Hoher Gehalt an Vitamin E, das wie Vitamin C antioxidative Eigenschaften besitzt.

Wie du die richtige Mischung findest:

Letztlich kannst du selbst entscheiden, welche Zutaten du verwenden möchtest. Es kommt darauf an, das richtige Verhältnis zwischen Obst und Gemüse zu finden:

  • Für Fortgeschrittene: Erhöhe den Gemüseanteil mit Zutaten wie Spinat, Sellerie, Gurke oder Rote Beete.

  • Für Einsteiger:innen: Setze zunächst auf mehr Obst und süßere Gemüsesorten wie Karotten, um dich langsam an den Geschmack von Gemüsesäften zu gewöhnen.

Mit der Zeit kannst du den Gemüseanteil schrittweise steigern und den Obstanteil reduzieren, um deine Saftkur optimal an deine Vorlieben und Bedürfnisse anzupassen.

Diese unterschiedlichen Vorlieben sind übrigens auch der Grund dafür, weshalb wir drei Saftkur-Varianten anbieten:

  1. Unsere Klassik-Saftkur mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Obst und Gemüse - perfekt für dein Einstieg oder wenn du es nicht zu gemüsig magst.

  2. Unsere Gemüse-Saftkur mit einem Gemüse-Anteil von 80-90% - perfekt, wenn du Gemüsesäfte liebst oder es nicht so süß magst.

  3. Unsere Kombi-Saftkur mit einem Mix aus Säften der Klassik- und Gemüse-Saftkur - perfekt für alle, die viel Abwechslung beim Fasten suchen.

Saftkur Rezept

Hier findest du ein Beispiel-Rezept für einen Saftkur-Saft zum Selbermachen:

Grüner Saft

  • 1 Gurke

  • 2 Stangen Sellerie

  • 1 Handvoll Spinat

  • 1 Apfel

  • 1 Stück Ingwer

Saftkur mit Suppen

Häufig bekommen wir die Frage, ob man während des Fastens auch Suppen essen darf. Beim reinen Saftfasten raten wir vom Konsum von Suppen ab, da diese Ballaststoffe enthalten und die Entlastung des Darms damit unterbrochen wird. Bei anderen Fastenarten kann aber auch der Verzehr von Suppen eine Möglichkeit sein. Wir empfehlen dir Suppen vor allem für erfolgreiche Entlasungs- und Aufbautag: Sie sind leicht verdaulich und können dadurch helfen, den Körper auf das anstehende Fasten bzw. danach auf die feste Nahrung vorzubereiten. Sieh dir unbedingt hier unsere Bio-Suppen an!

Saftkur selber machen: Alle Vorteile

Die Saftkur selber zu machen kann einige Vorteile haben, unter anderem:

  • Spaß am Selbstpressen: Der zusätzliche Aufwand mit Recherche, Vorbereitung und Nachbereitung kann eine spannende Herausforderung sein und Spaß machen! 

  • Höchster Grad an Individualisierung: Wenn du deine Saftkur selbst herstellst, bist du völlig frei in der Auswahl und Kombination der Zutaten. Deine grünen Säfte kannst du mit Orangen, Karotten oder jedem anderen Obst, Gemüse sowie Kräutern und Gewürzen nach deinem Geschmack verfeinern. Deiner Kreativität sind beim selbst pressen keine Grenzen gesetzt! Achte jedoch darauf, möglichst viel Gemüse in deine Säfte zu integrieren, um deinen Nährstoffbedarf optimal abzudecken.

  • Besserer Fokus auf Unverträglichkeiten und Allergien: Eine selbst hergestellte Saftkur ermöglicht es dir, besser auf deine individuellen Bedürfnisse einzugehen. Du kannst gezielt Zutaten vermeiden, die du nicht verträgst, und so die Saftkur an deine persönlichen Anforderungen anpassen. 

Wusstest du schon, dass du bei uns auch die Möglichkeit hast, dir deine Saftkur selbst zusammenzustellen? Scrolle dazu in unserem Shop nach unten und lege einzelne Säfte in deinen Warenkorb!

Saftkur selber machen: Alle Nachteile

Neben den Vorteilen hat das Selbstpressen auch einige Nachteile. 

  • Aufwand: Von der Planung über den Einkauf und das Pressen bis hin zum Reinigen der Saftpresse - eine Saftkur für mehrere Tage selber zu machen kann extrem aufwändig sein. Der Nahrungsverzicht ist ein großer Einschnitt in den Alltag - wir empfehlen dir, dich während der Zeit auf Dinge zu konzentrieren, die dir gut tun. Ständiges Pressen kann auf Dauer anstrengend werden - vor allem zu Beginn, wenn dein Körper sich erst an das Fasten gewöhnen muss und du dich ggf. etwas kraftlos fühlst.

  • Planung & Zeitaufwand: Welche Säfte möchte ich trinken? Wie stelle ich sie mir am besten zusammen, um wichtige Vitamine aufzunehmen? Wo lagere ich die ganzen Kilos Obst und Gemüse und wie viel brauche ich überhaupt pro Saft? Die Planung einer Saftkur kann extrem überfordernd sein und viel Zeit kosten. 

  • Preis: Möchtest du Säfte mit mindestens der gleichen Qualität wie unsere Kale&Me Säfte herstellen, benötigst du eine Entsaftungsmaschine bzw. einen Slow Juicer. Neben den Kosten für Obst und Gemüse musst du auch die Anschaffungskosten für einen Entsafter einplanen, falls du noch keinen besitzt. Für ein qualitativ hochwertiges Gerät solltest du mit mindestens 400 € rechnen. Auch die Rohstoffe sind in der gleichen Qualität nicht günstig - pro Tag werden mehrere Kilos Obst und Gemüse benötigt.

  • Haltbarkeit & Lagerung: Unsere Saftkur-Säfte auch bequem unterwegs oder auf der Arbeit trinken. Selbst gepresste Säfte werden in Windeseile braun, da sie nicht mit dem vitaminschonenden HPP-Verfahren haltbar gemacht werden und durch den Kontakt mit Sauerstoff oxidieren. Auch die enthaltenen Nährstoffe können dadurch verloren gehen.

  • Mangelnde Sicherheit & Fasten Expertise: Wie viele Säfte brauche ich? Was kann ich tun, wenn ich Kopfschmerzen habe oder andere Nebenwirkungen bemerke? Was sollte ich bei der Ernährung vor und nach dem Fasten beachten? Es gibt zwar online viele frei verfügbare Informationen zu Saftkuren, aber die wenigsten davon sind wissenschaftlich fundiert. Fasten kann ein großer Einschnitt sein - wir raten dir dringend, auf die Empfehlungen von ärztlich geprüften Fastenleiter:innen zu achten. Wenn du mit uns fastest, stehen dir unsere Fastenleiterinnen im Team bei Fragen oder Unsicherheiten gerne zur Verfügung. Zudem werden all unsere Produkte von Ökotropholog:innen und Fastenleiterinnen entwickelt, sodass du während des Fastens optimal versorgt bist.

Mit unseren Saftkuren bekommst du nicht nur die Säfte für jeden Fastentag, sondern auch wichtiges Infomaterial sowie Rezepte für die Entlastungs- und Aufbautage bequem nach Hause geschickt. Du brauchst dich um nichts kümmern und kannst deine volle Aufmerksamkeit auf dich und alles, was dir gut tut, richten.

So wird die Kale&Me Saftkur hergestellt

Während andere Safthersteller ihre Säfte aus dem Ausland beziehen, war für uns immer klar: Wir möchten die volle Kontrolle über die Qualität unserer Produkte haben. Deswegen pressen wir unsere Säfte in unserer eigenen Manufaktur vor den Toren Hamburgs - genauer gesagt im Alten Land. Hier stellt unser Team vor Ort jeden Tag sicher, dass nur die besten Rohstoffe in deinen Saft gelangen. Mehr über unsere Manufaktur erfährst du hier!

Fazit: Saftkur selber machen - lohnt es sich?

Eine Saftkur selber zu machen kann einige Vorteile haben, zum Beispiel die Individualisierung. Oft werden Aufwand, Kosten, Logistik und mangelnde Haltbarkeit von selbst gepressten Saftkur-Säften aber unterschätzt. Besonders der Preis ist bei enormem Aufwand nicht viel geringer. 

Du möchtest eine Saftkur ausprobieren? Dann sicher dir jetzt hier die Saftkur deiner Wahl und gehe noch heute den ersten Schritt in Richtung mehr Wohlbefinden!

Häufige Fragen zum Thema Saftkur selber machen

Lena

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